Girls’ and Boys’ Day 2026: Rollenwechsel sorgt für neue Perspektiven

Auch in diesem Jahr nahmen die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs am Girls’ and Boys’ Day teil. An diesem Tag erhalten Mädchen und Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, die als „typisch männlich“ oder „typisch weiblich“ gelten. So sind auch heute noch Männer in sozialen und Frauen in handwerklichen Berufen unterrepräsentiert. Die Schülerinnen und Schüler können durch diese spezielle Berufsfelderkundung neue Erfahrungen sammeln und ihren Blick auf verschiedene Berufsfelder erweitern.

Einige Schülerinnen entschieden sich für einen Praktikumsplatz bei der Polizei. Diese stellte verschiedene Arbeitsbereiche wie die Kriminalpolizei, Schutzpolizei und Verkehrspolizei vor und erklärte die Ausbildung sowie die wichtigsten Voraussetzungen für den Beruf. Anschließend wurden die Dienstfahrzeuge und die Ausrüstung gezeigt. Besonders spannend waren die Vorführung der Waffen, bei der auch selbst geschossen werden durfte, sowie die Vorstellung der Polizeihunde, die versteckte Gegenstände aufspürten.

Zwei Schüler der Klasse 8.6, Philipp B. und Oscar M., entschieden sich dafür, ihren Praxistag an einer Grundschule zu verbringen. Bereits vor dem Boys’ Day hatte Philipp gehofft, einmal selbst eine Unterrichtsstunde übernehmen zu dürfen – am liebsten in Mathe oder Deutsch. Obwohl dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, blickt er positiv auf den Tag zurück. Besonders gefallen habe ihm die Arbeit mit den Kindern. Er könne sich sogar vorstellen, später einmal in einem sozialen Beruf zu arbeiten.
Auch Oscar sammelte viele interessante Eindrücke. Auf die Frage, warum er den Beruf als eher typisch weiblich wahrnimmt, erklärte er: „Im Durchschnitt arbeiten dort mehr Frauen. In meiner eigenen Grundschule hatte ich auch mehr Lehrerinnen als Lehrer.“ Während seines Praktikumstags durfte Oscar einige Aufgaben übernehmen und aktiv mithelfen. Die Arbeit mit den Kindern habe ihm gefallen, gleichzeitig habe er festgestellt, dass der Beruf auf Dauer recht anstrengend sein könne. Die Kinder seien zwar freundlich gewesen, hätten ihn aber manchmal auch ein wenig „geprüft“.

Insgesamt bot der Girls’ und Boys’ Day den Schülern spannende Einblicke in den Berufsalltag einer Grundschule und den Schülerinnen das Selbstbewusstsein, sich für toughe Berufe wie den der Polizistin zu interessieren. Die Aktion zeigt, wie wichtig es ist, über traditionelle Rollenbilder hinauszuschauen und neue Berufsfelder kennenzulernen. Vielleicht entdeckt man dabei sogar einen Beruf, der später einmal zur eigenen Zukunft passt.

Nele R. (8.3), Lea R. (8.6), Nella (8.6)

Bonjour, FranceMobil! Ein besonderer Tag voller Sprache und Kultur

Am 9. Juni war das FranceMobil zu Gast an unserer Schule. Martin Schmitt, einer der jungen französischen Lektor:innen des Programms, gab uns spannende Einblicke in die französische Sprache und Kultur.

Zu Beginn erzählte er uns vom Konzept des FranceMobil: Jedes Jahr reisen zwölf junge Menschen aus Frankreich quer durch das Nachbarland Deutschland, um Schülerinnen und Schüler mit abwechslungsreichen Workshops für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. Durch diesen internationalen Austausch lernen wir nicht nur mehr über die französische Sprache, sondern auch die Lebensweise unserer französischen Nachbarn besser kennenzulernen und Vorurteile abzubauen.

Anschließend starteten wir mit verschiedenen Spielen, bei denen wir unsere Französischkenntnisse in lockerer Atmosphäre einsetzen und trainieren konnten. So zum Beispiel mit dem Würfelspiel. Während Musik lief, wurde ein Würfel im Kreis weitergegeben. Sobald die Musik stoppte, musste die Person mit dem Würfel eine Aufgabe auf Französisch lösen. Je nach gewürfelter Zahl stellte man sich vor, sprach über Hobbys, Geschwister, gesprochene Sprachen oder Lieblingsfilme und -serien. Bei einer Sechs mussten sogar alle fünf Themen nacheinander beantwortet werden.

   

Danach wurden wir in zwei Teams eingeteilt und spielten ein Alphabet-Spiel. Zu jedem Buchstaben des Alphabets mussten möglichst schnell französische Wörter gefunden werden. Für jede richtige Vokabel gab es einen Punkt, für den Namen einer französischen Stadt sogar zwei Punkte. So entwickelte sich ein spannender Wettkampf zwischen den Teams.

Zum Abschluss hörten wir ein französisches Lied, in dem verschiedene Städte Frankreichs vorkamen. Immer wenn wir einen Städtenamen erkannten, mussten wir klatschen. Danach stellte Martin uns interessante Aussagen über Frankreich und seine Städte vor, bei denen wir entscheiden mussten, ob sie wahr oder falsch waren.

Der Besuch des FranceMobil war eine gelungene Abwechslung zum Unterricht. Auf spielerische Weise konnten wir unsere Französischkenntnisse anwenden, Neues über Frankreich erfahren und erleben, wie viel Spaß das Lernen einer Fremdsprache machen kann.

Tamara G. (9.2)

Basketballfieber

Basketballfieber an der Betty-Reis-Gesamtschule

Am 9. Februar fand an der Betty-Reis-Gesamtschule das Finale der Bezirksmeisterschaft im Basketball statt. Gespielt wurde in der Altersklasse U16. Insgesamt traten drei Mannschaften gegeneinander an: die Betty-Reis-Gesamtschule, das Helmholtz-Gymnasium aus Bonn und das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Hürth.

Für unsere Schulmannschaft lief das Turnier leider nicht wie erhofft: Sie musste sich in beiden Spielen geschlagen geben. Während in den anderen beiden Mannschaften viele Vereinsspieler aktiv sind, setzt sich die Mannschaft der Betty-Reis aus Amateurspielern unserer Schule zusammen. Dennoch war die Unterstützung in der Turnhalle groß. Viele Klassen sind als Zuschauer zum Turnier gekommen und sorgten für eine tolle Stimmung. „Auch wenn wir uns nicht gegen die anderen durchsetzen konnte, haben wir doch einen beeindruckenden dritten Platz belegt“, sagte Johannes Faust, Sportlehrer und Trainer der Mannschaft.

Basketballfieber

Besonders spannend war dann das Finale zwischen Hürth und Bonn. Das Spiel war sehr intensiv und bis zum Schluss äußerst knapp. Am Ende konnte sich jedoch das Helmholtz-Gymnasium aus Bonn durchsetzen und gewann das Turnier.
Im Anschluss fand die Siegerehrung statt. Dabei wurden Urkunden verteilt und Mannschaftsfotos gemacht.

Lea R. (8.6)

Kleidertausch

Rethink – Reuse – Reduce: Kleidertauschaktion an der Betty-Reis-Gesamtschule

Unter dem Motto „Rethink – Reuse – Reduce“ hat sich der WP Hauswirtschaftskurs unter Leitung von Frau Könes eine neue Aktion für unsere Schule überlegt.

KleidertauschAm 28.01. fand für die Schüler:innen des 8. und 10. Jahrgangs eine Kleidertauschaktion in der Schule statt. Wer mitmachen wollte, konnte im Vorfeld der Aktion bis zu zwei gut erhaltene Kleidungsstücke gegen zwei Wertmarken eintauschen.

In der großen Pause begann schließlich der eigentliche Tausch: Gegen die Wertmarken konnten neue Lieblingsstücke ausgesucht werden. So hatte jede:r die Möglichkeit, Kleidung zu finden, die gefällt und gut passt. Es kamen viele Kleidungsstücke zusammen: Von Markenpullovern über Sommerkleider, Handtaschen und Schals war alles dabei.

Der WP Hauswirtschaftskurs hat sich diese Veranstaltung überlegt, um auf die Problematik „Fast Fashion“ aufmerksam zu machen, mit der sie sich im Unterricht beschäftigt haben. Sie haben die Arbeitsbedingungen, unter denen unsere Kleidung produziert wird, und die Folgen für die Umwelt von „Fast Fashion“ auf Plakaten präsentiert. Dank dieser Aktion wurden nicht nur Kleidungsstücke vor dem Müll gerettet. Der Kurs hat gezeigt, wie jeder einen kleinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann und dafür ein Zeichen gesetzt.

Nella M. (8.6)

ÄK-Abend

Vorhang auf und Bühne frei – Aufführung der ÄK-Kurse des 8. und 9. Jahrgangs

Am Dienstag, dem 20.01.2026 präsentierten die Schüler:innen der 8. Klassen ihre Aufführung im Fach Ästhetische Kommunikation unter Leitung ihrer ÄK-Lehrerinnen Heike Palms und Franziska Jakobs. In ihrem Stück „Wenn man das Gleiche tut“ haben sich die Schüler:innen mit der Frage auseinandergesetzt, warum das gleiche Verhalten nicht bei allen gleich beurteilt wird.

Unterscheiden sich die Reaktionen der Eltern je nachdem, ob ein Mädchen oder ein Junge zu spät von einem Date nach Hause kommt? Und wenn dann auch noch herauskommt, dass sie jetzt einen festen Freud bzw. Freundin haben? Der Kurs hat in seinem Stück humorvoll und kritisch gezeigt, wie schnell Vorurteile entstehen – etwa mit der Frage: „Ist es ein Mädchen oder ein Junge, oder war es doch nur Lernen?“
Grundlage war ein älteres Theaterstück, das von den Achtklässler:innen modern überarbeitet wurde. Dabei wurde unter anderem die Rolle eines homosexuellen Jungen neu hinzugefügt, um zu zeigen, dass auch im Jahr 2026 ein Outing immer noch ein großer Schritt ist.

ÄK-Abend  ÄK-Abend

Die Neuntklässlerinnen des ÄK-Kurses von Astrid Grötsch und Lisa Steffens präsentierten im Anschluss mehrere Poetry Slams. Ihre Texte behandelten Themen wie „Wie es ist, eine Frau zu sein?“ oder „Wie es ist, jugendlich zu sein?“. Dabei wurden vor allem die Erwartungen der Gesellschaft und noch immer bestehende Rollenbilder angesprochen: „Ich bin kein Spiegel für dein Bild, kein Körper der eine Rolle erfüllt – ich bin ein Mensch mit Feuer im Bauch!“ Mit solchen starken Aussagen fesselte die Neuntklässlerinnen das Publikum und regten zum Nachdenken an.

ÄK-AbendMit über 100 Zuschauer:innen war die Mensa gut gefüllt. Mit so viel Andrang hatten die ÄK-Kurse an einem Wochentag gar nicht gerechnet – umso mehr haben sie sich darüber gefreut! „Meine Eltern haben gesagt, dass sie von den verschiedenen Rollen und Emotionen auf der Bühne begeistert waren“, berichtete eine Schülerin aus dem ÄK-Kurs des 8. Jahrgangs.

„Die Schüler:innen haben für die Aufführung eigene Texte geschrieben, Requisiten erstellt und fleißig geprobt! Wir sind sehr stolz auf sie und ihre tolle Leistung auf der Bühne!“, lobte Franziska Jakobs ihren Kurs. So viel positives Feedback motiviert die Schüler:innen weiterzuarbeiten und ihre Ideen auch auf der großen Bühne zu präsentieren.

Emma J. und Lea R. (8.6)

Antirassistisches Fußballturnier 2025

Antirassistisches Fußballturnier 2025

Gratulation! Unser Fußballteam – bestehend aus Schüler:innen des 9. bis 13. Jahrgangs – hat in Hückelhoven das Antirassistische Fußballturnier als beste Mannschaft verdient gewonnen.

Damit ist die Betty-Reis-Gesamtschule Ausrichterin des nächsten Turniers im Spätsommer/Herbst 2026 innerhalb der Interkulturellen Woche des Kreises Heinsberg. Als Gewinn gab es den begehrten Wanderpokal zusammen mit einem schönen Ball für den 1. Platz.

„Vorhang auf oder le rideau s‘ouvre!“

Theaterstück des Französisch-Kurses begeistert Publikum

Am Freitag, den 28. März 2025, hieß es: Vorhang auf und Bühne frei! Der Französisch-Kurs des 10. Jahrgangs präsentierte stolz ein selbstgeschriebenes und in nur zwei Monaten einstudiertes Theaterstück – komplett auf Französisch.

Im Mittelpunkt des Stücks standen drei Familien aus verschiedenen Ländern – eine deutsche, eine amerikanische und eine englische –, die Frankreich erkundeten. Sie besuchten den Eiffelturm, gingen essen, shoppen und unternahmen viele weitere typisch französische Aktivitäten. Die Handlung war abwechslungsreich, humorvoll und lebendig inszeniert.

Die Schauspielerinnen Lotte K., Annabelle L. und Mia P. berichteten, dass sie während der Proben viel Spaß hatten. Viele der Requisiten hatten sie selbst gebastelt oder von zu Hause mitgebracht. Auch die Zuschauer:innen waren begeistert: Schülerin Chayenne K. fand das Stück sehr gelungen und war positiv überrascht von der Qualität der Aufführung.

Julia Sieben, eine der betreuenden Lehrerinnen, lobte das Engagement der Schüler:innen: „Man hat den Akteur:innen den Spaß auf der Bühne richtig angesehen.“

Eigentlich war geplant, das Stück beim Festival „Lingua Podium“ aufzuführen – da der Kurs jedoch als einziger teilnahm, entschieden Frau Sieben und Frau Steffens kurzerhand, das Stück den Französisch-Kursen der eigenen Schule zu präsentieren. Das Publikum – von der 7. bis zur 10. Klasse – zeigte sich beeindruckt. Selbst die jüngeren Schüler:innen gaben an, dass sie alles gut verstanden hätten – dank der klaren Aussprache und der ausdrucksstarken Mimik der Darsteller:innen.

Ein gelungenes Projekt, das nicht nur sprachliche, sondern auch kreative Talente unter Beweis stellte!

Tamara G. für Betty berichtet

Ausbildungsmesse 2025

Wege nach dem Abschluss – die Berufsmesse an unserer Schule

Am 05. Februar hatten die Jahrgänge 10-12 bei einer schulinternen Berufsmesse die Möglichkeit, in einige Berufe reinzuschauen.

Die Schüler:innen konnten aus 26 Workshopangeboten verschiedener Firmen und Betriebe aus der Region zwei auswählen, die sie besonders interessiert haben. Dabei waren verschiedenste Angebote dabei: Vom Steuerberater über Pflegedienste bis hin zu handwerklichen Betrieben war für jede und jeden etwas dabei. Frau Palms und Frau Lasee, Koordinatorinnen für Berufsvorbereitung, boten den Schüler:innen diese Chance, damit diese verschiedene berufliche Perspektiven nach ihrem Abschluss kennenlernen und die richtige Karriere für sich finden.

Ausbildungsmesse 2025  Ausbildungsmesse 2025

Wir als Redakteur:innen der Schülerzeitung aus dem 9. Jahrgang waren auch mit dabei. Bei dem Workshop „Reisen mit Plus“ wurde uns von dem Wassenberger Reisebüro das Arbeitsleben als Reiseberater:in näher gebracht: Vom Planen eines Urlaubs bis hin zur Planung des Projekts „Single Yacht“, bei dem Alleinstehende gemeinsam mit dem Team „Reisen mit Plus“ unterwegs auf einer Yacht sind.

Nach den Workshops hatten die Schüler:innen in der Aula des Oberstufengebäudes die Möglichkeit, mit den verschiedenen Betrieben ins Gespräch zu kommen. Besonders gut kam an, dass viele Aussteller:innen nicht nur Flyer, sondern auch echte Einblicke in ihren Berufsalltag mitbrachten – inklusive Erfahrungsberichten von Azubis.

  Ausbildungsmesse 2025  Ausbildungsmesse 2025
Neben konkreten Infos zu Bewerbungsverfahren, Studiengängen oder Praktika bot die Berufsmesse vor allem eines: Inspiration. Denn selbst wer noch keine klare Vorstellung vom „Was danach?“ hatte, konnte hier erste Ideen sammeln – und vielleicht auch überraschende Wege entdecken.

Für „Betty berichtet“ Candle N.

Jugend debattiert 2025

Jugend debattiert – weil Kontroversen lohnen

Auch dieses Jahr haben über 30 Schüler:innen aus dem 9. und 10. Jahrgang bei Jugend debattiert alles gegeben und ihr argumentatives Können unter Beweis gestellt. Es ist beeindruckend zu sehen, dass sich so viele Schüler:innen für den Wettbewerb engagiert haben: Neben den Debattant:innen der Sek I werden die Schulkoordinatorinnen Luisa Gilleßen und Franziska Jakobs-Tetz von Schülerinnen aus der Sek II unterstützt, die sich als Jurorinnen eingesetzt haben.

In der Schulqualifikation treten die Debattant:innen in zwei Runden gegeneinander an. Die Streitfragen lautete: „Soll jeden Tag eine Stunde Schulsport stattfinden?“ und „Soll der Autoverkehr vor Schulen gesperrt werden?“ Nach spannenden und abwechslungsreichen Debatten stehen die vier Finalist:innen fest: Lotte K. (10.5), Emma R. (10.2), Lena S. (9.5) und Lars B. (9.5). Auf Platz fünf und sechs sind Ole B. (9.6) und Candle N. (10.5) gelandet, die sich als Ersatzkandidat:innen bereit halten.

Spannendes Schulfinale bei Jugend debattiert

Am 4. Februar 2025 fand das Schulfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert in der Sekundarstufe I statt. Die vier Finalist:innen lieferten sich eine intensive Debatte zu der Frage, ob Zoos in Deutschland verboten werden sollten. Dabei überzeugten sie mit gut durchdachten Argumenten und starkem rhetorischen Geschick.

Auf der Pro-Seite argumentierten Lotte K. (10.5) und Emma R. (10.2). Sie machten deutlich, dass Zoos keine artgerechte Haltung ermöglichen, da die Tiere oft unter zu wenig Platz leiden und dadurch Verhaltensstörungen entwickeln. Außerdem gäbe es Alternativen wie Tierreservate, in denen Tiere unter besseren Bedingungen leben könnten. Die vorgeschlagene Maßnahme umfasste eine Probephase von 2026 bis 2028, in der Zoos geschlossen und die Tiere auf eine mögliche Auswilderung vorbereitet würden.

Auf der Contra-Seite standen Lars B. (9.5) und Lena S. (9.5). Sie betonten vor allem die Bedeutung der Zoos für den Artenschutz. Viele Tiere seien bereits in Gefangenschaft geboren und könnten nicht mehr ausgewildert werden. Zudem böten Zoos eine wichtige Möglichkeit, Menschen über Tiere und ihre Lebensräume aufzuklären, während sie gleichzeitig Schutzprogramme für gefährdete Arten unterstützten.

Gewinner:innen

Am Ende setzte sich Lars B. durch und belegte nach einer lebhaften Debatte den ersten Platz, gefolgt von Lotte K. auf dem zweiten. Damit qualifizierten sich beide für die Regionalqualifikation am 19.02. in Geilenkirchen und werden dort unsere Schule vertreten. Die Zuschauerinnen und Zuschauer lobten die Debatte als spannend und lehrreich. Viele fanden, dass die Argumente gut begründet waren und sie durch die Diskussion neue Sichtweisen kennengelernt hätten. Insgesamt war es ein gelungenes Schulfinale, das zeigt, wie wichtig es gerade heute ist, kontroverse Themen kritisch zu hinterfragen und fundiert und sachlich zu diskutieren. Nun bleibt es spannend, wie sich Lars und Lotte in der nächsten Runde schlagen werden – wir drücken die Daumen!

Liv D. und Lilli A.

Vorlesewettbewerb 2024

Wer liest, gewinnt immer

Am 03.12.2024 stand der jährliche Vorlesewettbewerb unserer Sechstklässler an und unsere Mensa verwandelte sich in einen Ort voller Geschichten und Begeisterung.

Vorlesewettbewerb 2024Insgesamt nahmen sechs Schüler:innen, jeweils eine:r aus jeder sechsten Klasse, am Vorlesewettbewerb teil: Daria (6.1), Fynn (6.2), Luisa (6.3), Isabella (6.4), Mattis (6.5) und Malik (6.6). Mit ihren beeindruckenden Vorträgen fesselten die Kinder nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum. „Sehr gut und sehr wichtig“, sagte Frau Philippen, die Organisatorin des Vorlesewettbewerbs, auf die Frage, wie sie den Wettbewerb fände. Dieses Jahr war sie außerdem zum ersten Mal Moderatorin der Veranstaltung. Ziel des Vorlesewettbewerbs sei es Freude am Lesen zu fördern und Schüler:innen zu ermutigen, ihre Sprach- und Lesekompetenzen weiterzuentwickeln.

Den ersten Platz belegt dieses Jahr Fynn aus der 6.2, der mit seinem ausdrucksstarken Vortrag aus „Gregs Tagebuch“ überzeugte. Alle Teilnehmer:innen bekamen am Ende des Wettbewerbs noch ein Buch als kleines Anerkennungsgeschenk für ihre Leistungen. Da der Vorlesewettbewerb dieses Jahr größer ausfiel als die letzten Jahre, kann man davon ausgehen, dass er an Popularität gewinnt und sich immer mehr Schüler:innen für dieses spannende Format interessieren.
Vorlesewettbewerb 2024

Wir freuen uns schon darauf, uns im nächsten Jahr wieder von den Geschichten der Leser:innen verzaubern zu lassen.

Mic Wolf für „Betty berichtet