Freiberg-Exkursion

Betty-Reis-Geographen in Freiberg

„Der Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt war einer der bekanntesten Studenten der Bergakademie Freiberg. Hier erwarb Humboldt Wissen und Kompetenzen, die er später auf seinen Forschungsreisen einsetzte. Und wie würde Humboldt heute die Welt entdecken? Die Antwort ist klar: Natürlich digital!“ Unter diesem Motto hatte sich Erdkundelehrer Peter Keller für die Verlosung einer Forschungsreise beworben und bekam den Zuschlag. Mit 11 Schüler/-innen aus den Leistungskursen des Faches Erdkunde der Jahrgänge Q1 und Q2 begaben er und seine Kollegin Beatrix Peters vom 18.09.-21.09.2019 auf Forschungsreise in die Bergakademie nach Freiberg.

Die 10-stündige Anreise per Bahn begann mit einem „bahntypischen“ Problem. Aufgrund einer Verspätung verpasste die Gruppe den mit Platzreservierung gebuchten IC in Dortmund, doch mit einer schnellen Umplanung konnten sie diesen bis Hannover im ICE wieder einholen und ihre Plätze einnehmen. Über Dresden ging es schließlich bis Freiberg und dort mit einem Shuttle-Bus zur Unterkunft.

Unter dem Motto „Humboldt 2.0“ stand das am Donnerstag beginnende zweitägige Programm im Silberbergwerk „Reiche Zeche“, einem Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie Freiberg. Nach einer kleinen Einführung inklusive einiger Informationen zur TU mussten alle besondere Schutzkleidung anziehen. Mit Bergwerksanzug, Gummistiefeln und Schutzhelm ausstaffiert, fuhren die Schüler/-innen mit einem der zahlreichen Doktoren einen 150m tiefen Schacht hinunter. Dort verbrachten die Wassenberger ca. zwei Stunden, um verschiedene Arten der Vermessung kennenzulernen und anzuwenden. Zum einen die traditionelle Art und Weise des Markscheidewesens mit Maßband und Zeichenbrett und zum anderen die Vermessung mit moderner Lasertechnik. Um das Markscheidewesen praktisch nachzuvollziehen, mussten sie im Anschluss die Messungen zeichnerisch darstellen. Nachmittags besuchten die jungen Geographen die „terra mineralia“, ein Museum für unterschiedliche Mineralien, und erhielten im Rahmen einer Führung einen vielfältigen Einblick in die Welt der Mineralien. Am Ende des Tages ließ die Gruppe das anstrengende Tagesprogramm noch einmal Revue passieren und im Rahmen eines Grillabends ausklingen.

Am Freitagmorgen stand der Besuch des Humboldt-Baus, des Institutes für Geologie und Informatik, an. Dort lernten die Schüler/-innen, wie man ein geologisches 3D-Modell anhand von existierenden Informationen mit Hilfe einer Software entwickelt. Daraufhin mussten sie ein Modell per Hand erstellen, indem sie anhand von vorgegeben Informationen ein geologisches Profil in eine Vorlage zeichneten und diese korrekt beschrifteten. Das Highlight dieses Besuches war die Cave. Ein Raum, in dem man durch Technik in die virtuelle Realität eintauchen kann. Dort präsentierten zwei Geologen und ein Informatiker, die die Betty-Reis-Geographen den Tag lang begleitet hatten, ihr erstelltes 3D-Modell und ein Modell des sächsischen Erzgebirges. Beim anschließenden Mittagessen in der Mensa der TU zeigten die Gespräche, wie beeindruckt die Schüler/-innen von der Leistungsfähigkeit der Software waren. Am Nachmittag wechselte die Gruppe in den Abraham-Gottlob-Werner-Bau zur Fakultät für Geowissenschaften. Gemeinsam mit einem Professor und einem Doktor erkundeten die Schüler/-innen Freiberg, wobei sie einiges über die Stadt und die Geschichte der TU erfuhren. Das Abendessen in einem griechischen Restaurant stand am Ende des erfahrungsreichen Tages.

Trotz der erneut zehnstündigen Rückreise am Samstag stand für alle Teilnehmer/-innen fest: Die Forschungsreise hat sich gelohnt!

4. Antirassistisches Fußballturnier wird zum Fest der Begegnung

Als Sieger des letztjährigen Antirassistischen Fußballturniers, das jährlich im Rahmen der Interkulturellen Woche des Kreises Heinsberg stattfindet, richtete die Betty-Reis-Gesamtschule das diesjährige Turnier aus. Teams aus sieben Schulen des Kreises trafen im Stadion „Am Wingertsberg“ zusammen und spielten miteinander und gegeneinander.

Nachdem in der Vergangenheit die Mannschaften der Schulen, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 8-13 gegeneinander spielten, hatte die Schule den Grundgedanken eines interkulturellen Freundschaftsturniers weiterentwickelt. „Um das Miteinander der Schulen zu betonen und den Kontakt zwischen den aus vielen Nationen stammenden Spieler/-innen zu fördern, haben wir die Form eines Zahlenturniers gewählt“, erklärt Thomas Kranz aus dem Organisationsteam der Schule. „Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine Nummer und spielte in wechselnden Kombinationen mit Fußballer/-innen der anderen Schulen zusammen.“ Die betreuenden Lehrer/-innen zeigten sich am Ende von dem Konzept sehr überzeugt und wurden darin von ihren Schülern/-innen bestätigt. Auch Birgit Fluhr-Leithoff, die den interkulturellen Arbeitskreis leitet und jährlich für das Programm der Interkulturellen Woche federführend arbeitet, war voll des Lobes. „Die Form des Turniers hat mich begeistert, es macht richtig Spaß zu sehen, wie schnell und problemlos die vielen jungen Menschen zueinander fanden und Spaß am gemeinsamen Spiel hatten.“

Fußballer/-innen der Schulen trafen sich zum Gruppenbild vor der Siegerehrung: Beteiligt waren neben der ausrichtenden Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg und dem siegreichen Berufskolleg EST noch das Berufskollege Geilenkirchen Wirtschaft, das Berufskolleg Erkelenz, die Hauptschule Wegberg, das Gymnasium Hückelhoven und die Gesamtschule Heinsberg.

Antirassistisches Fußbalturnier

Begleitet wurde das Turnier durch kreative Beiträge und Statements der verschiedenen Schulen zum antirassistischen Denken. So kam z.B. ein großes Tuch des von Theresa Buyel betreuten Betty-Reis-Teams „SoR – SmC“ (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage), auf dem alle Spieler/-innen sich per Unterschrift zum Miteinander bekannten, sehr gut an. Nicht zuletzt deswegen gewann die Betty-Reis-Gesamtschule den Kreativ-Preis, der nach Abstimmung der Schulen vergeben wurde.

Nicht zu kurz kam trotz allem der Wettkampfcharakter. Peter Keller, der als Sportlehrer mit seinem Oberstufenkurs durch das Turnier leitete: „Mein Team sammelte die Ergebnisse der insgesamt 10 Spielrunden und wertete diese personen- und schulbezogen aus, sodass am Ende die besten Fußballer und eine Rangfolge der Schulen festgestellt werden konnte.“ Dr. Ludger Herrmann nahm als Vertreter der Schulleitung die Siegerehrung vor und bedankte sich bei den vielen Menschen, die dazu beigetragen hatten, dass das Turnier zu einem „Fest der Begegnung“ werden konnte. Beim „Gut-Drauf-Kurs“ der Schule, der mit Lehrerin Sabrina Gerres für das Catering gesorgt hatte, bei der Tafel Hückelhoven für die Versorgung mit Getränken, bei Julie Ilner vom DRK-Heinsberg für den Info-Stand, bei Dieter Bransch und dem Kreissportbund für die Spende der Ballpreise und natürlich bei den vielen Schüler/-innen und den Betreuungskräften für den so reibungslosen Ablauf des Turniers. Shalini B. von der Betty-Reis-Gesamtschule wurde als beste Spielerin und Max T. von der Gesamtschule Heinsberg als bester Spieler ausgezeichnet. Alle Schulen erhielten einen Ballpreis und verschiedene Utensilien, die vom Gymnasium Hückelhoven gespendet worden waren.

Das Berufskolleg Geilenkirchen EST (Bereich für Erziehung, Soziales und Technik) freute sich über den Gesamtsieg vor den Teams aus Hückelhoven und Wassenberg. Der Wanderpokal steht jetzt für ein Jahr in Geilenkirchen, wo im nächsten Jahr das 5. Antirassistische Fußballturnier ausgetragen wird.

Einschulung 2019

Herzlich Willkommen! 162 neue Schüler/-innen im Schriftsteller-Jahrgang 2019/20

Für 162 Schüler/-innen war der erste Schultag nach den Sommerferien ein ganz besonderer Tag. Denn hier besuchten sie zum ersten Mal mit der Betty-Reis-Gesamtschule die von ihnen und ihren Eltern ausgewählte weiterführende Schule.

Gott sagt: „Ich bin für dich da!“ (Ex 3) – Unter diesem Leitgedanken stand der ökumenische Gottesdienst, mit dem die Begrüßung des neuen Jahrgangs im Betty-Reis-Forum begann. Er stand unter Leitung von Anke Neubauer-Krauß und Propst Thomas Wieners und war von den Religionslehrern/-innen des 6. Jahrgangs vorbereitet worden. Der Schulchor von Musiklehrerin Claudia Taube glänzte mit Liedern, die die Inhalte sehr schön begleiteten und ergänzten.

Abteilungsleiterin Ilona Klausmann begrüßte die Festgemeinde und lüftete – mit Blick auf die passend zu den Schriftstellern und die von ihnen geschaffenen Heldenfiguren bunt gekleideten Schüler/-innen und Lehrer/-innen – das vorher gut gehütete Geheimnis: Wer sind die Klassenlehrer/-innen der neuen Schriftsteller-Klassen?

KlasseSchriftstellerKlassenlehrer/-innen
5.1Astrid LindgrenStephanie Müller, Tim Dolfen und Jeannine Trzaskowski
5.2Joanne K. RowlingJulia Könes, Johannes Bechstein und Anja Gaßner
5.3JanoschAndrea Lemmen-Wahl und Benjamin Blum
5.4Brüder GrimmRita Biselli und Jörg van den Dolder
5.5Mark TwainJudith Feikes und Nadine Lasée
5.6J.R.R. TolkienAlexandra Kolb und Dietmar Beiersdorf

Schulleiterin Dr. Karin Hilgers stellte die Schriftstellerpersonen in den Mittelpunkt ihrer Rede und ging der Frage nach, was sie und ihr Werk über die neuen Schüler/-innen verraten. Dass die Schriftsteller aus verschiedenen Ländern und Zeiten kommen, ließ sie – an die neuen Schüler/-innen gewandt – schnell feststellen: „Ihr seid also eine bunte Mischung – das fängt schon mal gut an!“ Und nachdem die Schriftsteller und einige ihrer bekanntesten Figuren charakterisiert waren, konnte die Schulleiterin zufrieden zusammenfassen: „Ihr habt es gemerkt: Eure Symbolfiguren haben alle viel Fantasie und sind ganz schön klug. Sie haben Figuren erfunden, die mutig und schlau sind und ein bisschen anders als die anderen. Gleichzeitig sind die Hauptfiguren in den Büchern sehr sympathisch, hilfsbereit und haben gute Ideen. Wenn ihr auch so seid, dann seid ihr – bei aller Verschiedenheit – ein ganz besonders netter Jahrgang.“

Die Reden waren eingebettet in ein abwechslungsreiches Programm, das vornehmlich von Schüler/-innen des 6. Jahrgangs gestaltet wurde. Der Chor präsentierte den Schulsong „Wir sind bunt“, der Kurs Ästhetische Kommunikation 6 (Leitung Rufina Kreibich und Astrid Grötsch) unterhielt mit dem lustigen Sketch „Hurra, die Schule brennt!“, die Klasse 6.1 zeigte „Akrobatik“, die sie mit ihrem Sport- und Klassenlehrer Fabian Kamphausen einstudiert hatte, und die 6.5 trug „Englisch-Songs“ vor, die mit Klassen- und Fachlehrerin Birgit Faber-Freyaldenhoven eingeübt worden waren. Hinzu kam noch die Begrüßung durch Vertreter der Partnerklassen. Jede neue Klasse wurde mit einem Plakat willkommen geheißen und zu einer gemeinsamen Aktion in den ersten Schulwochen eingeladen.

Abitur 2019

AbiVegas – Entlassfeier der Betty-Reis-Abiturientia 2019

72 Schüler/-innen erhielten das Abiturzeugnis. Sechs ein Zeugnis, das den schulischen Teil der Fachhochschulreife bescheinigt. Auf 11 Zeugnissen stand eine 1 vor dem Komma. Nick K. schaffte sogar die Bestnote 1,0. So die nüchternen Zahlen zum diesjährigen Abschneiden der Abiturientia der Betty-Reis-Gesamtschule.

Doch hinter diesen Zahlen steckt ganz viel, wie Oberstufenleiter Markus Görtz hervorhob. Er gab offen zu, sich mit dem Abiturmotto „AbiVegas – um jeden Punkt gezockt“ am Anfang schwergetan zu haben, „weil es den Eindruck erweckt, als säßet ihr heute hier, weil ihr Glück im Spiel hattet“. Er erläuterte, dass die Wahrscheinlichkeit, mit Glück, Bluffen und Pokern im Leben Erfolg zu haben, nur sehr gering sei. Und mit Blick auf die Kraft, den Fleiß und die investierte Anstrengung und die schließlich erzielten Ergebnisse konnte er versichern: „Ihr habt es geschafft, weil ihr den Erfolg nicht dem Zufall überlassen habt.“ Schulleiterin Dr. Karin Hilgers richtete den Blick nach ihrer Gratulation in die Zukunft: „Wir wünschen euch sehr, dass euch euer Zeugnis die Wege öffnet oder erleichtert, die ihr gehen möchtet. Wir sind uns sicher, dass ihr das Rüstzeug, das die Institution Schule mitgeben kann, hier erhalten habt und wir wünschen euch, dass ihr euren Weg mit Freude, Zuversicht und Selbstvertrauen gehen werdet.“

Die Gestaltung der Abschlussfeier lag zu großen Teilen bei der Abiturientia. Nick Kaspers und Jerome Budzick führten als wortgewandte Conférenciers mit viel Charme und Witz auf der AbiVegas-Bühne durch ein abwechslungsreiches Programm. Zwischen Redebeiträgen – neben der Begrüßung durch Schulleiterin Hilgers und der Festrede des Oberstufenleiters übermittelte Frank Winkens als Stellvertreter des Bürgermeisters die Glückwünsche der Stadt Wassenberg, Alexander W. und Pascal K. hielten die Schülerrede – gab es gekonnt einstudierte Songs der Abiturientia-Band. Zudem blickten die einzelnen Profile auf wichtige Erlebnisse zurück und bedankten sich mit bunten Blumensträußen und Geschenken bei ihren Profillehrerinnen. Am Ende gab es gleich zwei fulminante Höhepunkte, die für besonderes Vegas-Feeling sorgten: Ein Männerballett der Abiturientia 2019 und ein schräges „Casino fatale“ der Lehrer/-innen rissen das Publikum von den Sitzen. Wieder einmal hat die Betty-Reis-Gesamtschule ihre Abiturienten mit einer großartigen Feier verabschiedet.

Abschluss Jahrgang 10 - 2019

„Auf zu neuen Ufern“ – Verabschiedung der Entdeckerklassen

„Drei von Euch haben den Bildungsgang Lernen absolviert, zwei den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erworben, 28 den Hauptschulabschluss nach Klasse 10. 48 verlassen die Schule mit der Fachoberschulreife, und die Fachoberschulreife mit Qualifikation haben 87 Schüler/-innen und Schüler erreicht.“ Mit diesen Worten gab Abteilungsleiterin Hildegard Richert in ihrer Begrüßung zur Abschlussfeier das Ergebnis des Jahrgangs der Entdeckerklassen bekannt und verknüpfte das mit ihrer herzlichen Gratulation.

Zuvor hatte der Jahrgang in der evangelischen Kreuzkirche den Abschlussgottesdienst gefeiert, der von Anke Neubauer-Kraus, Janine Müller und Dr. Karin Hilgers als Religionslehrerinnen mit Vertretern aus allen Entdeckerklassen vorbereitet worden war. Hier bedankte sich Hildegard Richert zusätzlich bei Probst Thomas Wieners, der mit Frau Neubauer-Kraus zelebrierte, und bei Sarah Philippen, die mit ihrem ES-Kurs den Gottesdienst musikalisch gestaltete. „Viel Arbeit“ hatte sie mit ihrem Dank an die Klassenlehrer/-innen des Jahrgangs, denn hier gab es im Laufe der letzten sechs Jahre einige Veränderungen. Unsere Aufstellungen nennt die zuletzt mit der Leitung der Klassen beauftragten Kolleg/-innen und in Klammern ihre Vorgänger/-innen.

  • Neil Armstrong-Klasse (10.1): Kathrin Böhnert und Bernadette Görtz (Reinhild Ortmanns, Winfried Heinrichs und Sven Pasch als Sonderpädagoge)
  • James Cook-Klasse (10.2): Marianne Reiners und Hubert Reiners (Rolf Dinslage)
  • Charles Darwin-Klasse (10.3): Andrea Lemmen-Wahl und Benjamin Blum
  • Marco Polo-Klasse (10.4): Vera Puchta und Tim Dolfen
  • Amerigo Vespucci-Klasse (10.5): Nadine Lasée und Jörg van den Dolder
  • Christoph Kolumbus-Klasse (10.6): Rita Biselli und Dietmar Beiersdorf (Daniela Vahl)

In ihrer Festrede setzte sich Schulleiterin Dr. Karin Hilgers besonders mit dem Motto des Jahrgangs und der Abschlussfeier auseinander. Sie begann bei der Einschulung vor sechs Jahren: „Damals wart ihr auch unterwegs zu neuen Ufern – und das neue Ufer war hier, an unserer Schule. Bei den meisten von euch überwogen Vorfreude und Entdeckergeist. Damals habe ich euch hier gesagt: Entdecker sind Menschen, die immer nach Neuem suchen, die herauszufinden versuchen, warum etwas so ist, wie es ist – oder ob es noch etwas anderes gibt. Entdecker sind also neugierig und manchmal verändern sie damit die Art, wie wir alle die Welt sehen.“ Dass den Schülern/-innen das gelungen ist, stellte Dr. Hilgers im Anschluss heraus und richtete den Blick in die Zukunft: „Neue Ufer locken und ab heute bewegt sich jeder und jede von euch auf das Ufer zu, das er oder sie als nächstes erreichen möchte. Das ist so unterschiedlich, so bunt wie ihr: ihr beginnt eine Berufsausbildung, ihr entdeckt andere Schulen oder andere Länder oder das Lernen in unserer Oberstufe. In jedem Fall warten neue Entdeckungen auf euch. Was braucht man, wenn man Entdeckungen machen möchte? In den letzten sechs Jahren hat sich daran nichts geändert: Die Entdecker, die eure Klassensymbole waren, sind sehr verschieden. Allen gemeinsam sind Mut, Ausdauer, Neugier und Lernbereitschaft. Man braucht Neugier auf Neues und Sehnsucht nach Veränderung, man braucht Mut, Altes loszulassen, man braucht die Bereitschaft zu lernen und mit dem Gelernten die gewohnten Denkmuster zu verlassen um quer zu denken, man muss Unsicherheit aushalten können und nicht zuletzt die Fähigkeit haben, auch scheinbar Kleines wahrzunehmen. Ich bin sicher, ihr könnt das – die neuen Ufer sind also erreichbar! Viel Glück auf eurem Weg!“

Natürlich waren die Reden – für die Stadt Wassenberg gratulierte Bürgermeister Manfred Winkens und für den Jahrgang redete Nina G. – wieder eingebettet in ein buntes Programm, das von Schülerinnen aus dem Jahrgang moderiert wurde. Musikalische Beiträge der Abschluss-Band und Unterrichtsszenen, dargeboten vom ÄK-Kurs, sorgten für die nötige Abwechslung. Die Moderation der Feier teilten sich Jasmin B. und Chiara K.. Für den vielumjubelten Schlusspunkt sorgten traditionell die Lehrer mit einem körperbetont und stimmgewaltig vorgetragenen Medley ausgewählter Erziehungs-Songs!

Belobigung 2019 - Vorlesewettbewerb

Stolzes Ergebnis: Fast 2000 Wettbewerbsteilnahmen 2018/19

Wie schon in den vergangenen Jahren war der Zuspruch unserer Schüler/-innen Schüler zu Wettbewerben auch im Schuljahr 2018/19 sehr hoch. In 26 unterschiedlichen Wettbewerbsarten engagierten sich viele hoch motivierte Teilnehmer und erzielten vorzügliche Platzierungen, Sachpreise und Pokale. Darüber hinaus waren 57 Schüler/-innen in den Zertifikatsprüfungen der Fremdsprachen Englisch, Französisch und Niederländisch erfolgreich.

Es ist eine erfreuliche Tatsache, dass Wettbewerbsteilnahmen für viele unserer Schülerinnen und Schüler zum „regelmäßigen“ Schulleben dazu gehören und so eventuell existierende Ängste bezüglich Wettbewerbsteilnahmen gemindert werden.

Herausragende Erfolge sind zum Beispiel der 4. Platz im Bundesfinale des Schachspiels an deutschen Schulen in Osnabrück, ein dritter Platz in der Landeswertung NRW beim Englischwettbewerb „The Big Challenge“, ein dritter Platz beim „Planspiel Börse“ der Kreissparkassen oder ein dritter Platz in der Landeswertung NRW beim Geographiewettbewerb „Diercke Wissen“.

Schulleiterin Dr. Karin Hilgers gratulierte den Schüler/-innen im Rahmen der traditionellen Ehrung am Schuljahresende zu ihrem Erfolg und überreichte zahlreiche Urkunden und Auszeichnungen. Sie bedankte sich bei den betreuenden Lehrern/-innen, die mit hohem Zeitaufwand und besonderem persönlichen Engagement die Schüler/-innen in den Wettbewerben unterstützt haben.

Sportfest 2019

Schule feiert sich selbst: Sportfest am 21.06.2019

Nachdem im letzten Jahr das traditionelle schulinterne Sportfest dem letzten Regen vor der großen Trockenheit des Sommers zum Opfer fiel, belohnte der Wettergott das Engagement der gesamten Fachkonferenz Sport mit hervorragenden äußeren Bedingungen. In vier Doppeljahrgängen fanden zwischen den Klassen der SI und den Kursen der SII spannende Sportwettkämpfe in den unterschiedlichsten Disziplinen statt.

Der Sportplatz Wingertsberg war Austragungsort für den Wettkampf in „Alternativer Leichtathletik“. Die Schüler/-innen des 5. und 6. Jahrgangs absolvierten einen Parcours von sechs Disziplinen. Hier kam es besonders auf den Zusammenhalt und das Zusammenwirken des Klassenverbandes an. Jeder Einzelne trug mit seinem Einsatz zum Gesamtergebnis der Klasse bei. Im 5. Jahrgang erzielte die Nordamerika-Klasse (5.1) das beste Ergebnis, im 6. Jahrgang gewann die Mahatma Gandhi-Klasse (6.4). Beide Klassen freuten sich sehr über Eisgutscheine, die der Förderverein für die Siegerklassen zur Verfügung gestellt hatte.

In unseren beiden Sporthallen fanden die Wettkämpfe zwischen den Klassen der Jahrgänge 7 und 8 statt. In den Sportarten Fußball, Ringhockey und Kinball wurde ein Turnier ausgetragen. Am besten schnitt dabei die Schweden-Klasse (8.6) ab. Sie gewann das Fußballturnier, wurde im Kinball Zweiter und im Ringhockey Dritter. Auch die Amsterdam-Klasse (7.5) schlug sich beachtlich. Sie gewann das Ringhockey-Turnier und wurde Zweite im Fußball. Über einen zweiten Platz im Ringhockey und den dritten Platz im Fußball freute sich die Italien-Klasse (8.4). Im Kinball gewann die Rom-Klasse (7.4), die Großbritannien-Klasse (8.2) belegte den 3. Platz.

Die Jahrgänge 9 und 10 trafen sich auf dem Sportplatz in Birgelen und trugen dort zwei Turniere im Frisbee und Tchoukball aus.

Die Kurse der Oberstufe trugen ihre Wettkämpfe auf dem Sportplatz in Orsbeck aus. Hier spielten die vier Sportkurse des 11. Jahrgangs und die drei Sportkurse des 12. Jahrgangs Turniere im Feldhandball und in der kanadischen Nationalsportart Lacrosse. Mit sechs Siegen und einem Torverhältnis von 21:3 gewann der Sportkurs Keller des 12. Jahrgangs vor seinem Kurs des 11. Jahrgangs (15 Punkte – 18:9 Tore) und dem Sportkurs Klinkenberg 12 (12 Punkte – 15:9 Tore) das Handballturnier. Das Lacrosse-Turnier wurde vom Sportkurs Kamphausen des 12. Jahrgangs (16 Punkte – 11:3 Tore) gewonnen. Mit nur einem Punkt Differenz landete das Handball-Siegerteam auf dem 2. Platz (15 Punkte – 14:4 Tore), und der Sportkurs Albeck des 11. Jahrgangs belegte den 3. Platz (8 Punkte 4:4 Tore).

Insgesamt wurde das Sportfest zu einem großen Erfolg und wird sicherlich in den nächsten Jahren fortgesetzt.

Mini-Marathon 2019 - Gesamtwertung

Klasse 6.4 gewinnt Mini-Marathon 2019

Am 04. Juni 2019 fand der diesjährige Mini-Marathon im 6. Jahrgang statt. Alle Schüler/-innen suchten dazu am Nachmittag das Gelände unterhalb der Schule im Birgelener Wald auf. Hier hatte Sportlehrerin Helma Weber mit älteren Schüler/-innen eine Laufstrecke von 4,2 km festgelegt, die von den Sechstklässlern durchlaufen werden musste.

Drei unterschiedlich lange Runden mit teilweise schwierigeren Berganstiegen mussten bewältigt werden. Dabei zählte am Ende die durchschnittliche Laufzeit aller Klassenmitglieder/-innen für die Klassenwertung. Darüber hinaus wurden die Laufzeitschnellsten besonders geehrt.

Mit einer Durchschnittszeit von 32,75 Minuten belegte die Mahatma Gandhi – Klasse (6.4) vor der Malala – Klasse (6.5 – 34,88) und der Martin Luther King – Klasse (6.1 – 37,04) den 1. Platz.

Mini-Marathon 2019 - Einzelwertung

Mini-Marathon 2019 – Einzelwertung

Auch in der Einzelwertung lag die 6.4 vorne: Bei den Jungen belegte Tyler J. gemeinsam mit Max T. (6.5) mit der Zeit von 20,43 Minuten den 1. Platz vor Emirali C. (6.5 – 21,10) und Eric B. und Yoshua Z. (beide 6.4: 21,36). Bei den Mädchen gewann Hanna V. aus der 6.2 in 22,48 Minuten vor Leonie E. (6.5- 23,26) und Amelie B. (6.2 – 26,37).

Unsere Bilder zeigen die Klasse 6.4 mit ihren Siegerurkunden.

Fremdsprachenzertifikate

Fit für Europa! Sprachzertifikate erfolgreich erworben

Mit 57 Schülern/-innen, die in Zertifikatsprüfungen in Englisch, Französisch und Niederländisch erfolgreich abschnitten, erreichte die Betty-Reis-Gesamtschule in diesem Schuljahr ein hervorragendes Ergebnis.

Schulleiterin Dr. Karin Hilgers gratulierte den Schüler/-innen zu ihrem Erfolg. „Ihr habt Euch gut vorbereitet und mit dem Erwerb des Zertifikates bewiesen, dass ihr in Fremdsprachen richtig gut seid.“ Sie bedankte sich bei den betreuenden Lehrern/-innen, die mit hohem Zeitaufwand und besonderem persönlichen Engagement zu diesem stolzen Ergebnis beigetragen hätten.

Janine Müller bereitete die Schüler/-innen der SI auf die Zertifikatsprüfung im Fach Englisch, das Cambridge Certificate, vor. Der komplette Oberstufen-Projektkurs von Ulf Albeck absolvierte parallel dazu eine höherwertige Version der Cambridge Zertifikatsprüfung. Isabelle Wintrich-Lagny organisierte wie seit vielen Jahren die Teilnahme an der Zertifkatsprüfung DELF in der französischen Sprache. Stefan Salgert schließlich bereitete die Schüler/-innen der Oberstufe auf die niederländische Zertifikatsprüfung CNavT vor.
Mit den zusätzlichen Qualifikationen können die Schüler/-innen nun immer in ihren Bewerbungen punkten, die in der Oberstufe erworbenen Zertifkate sind zudem eine notwendige Eingangsvoraussetzung, wenn man in den Niederlanden studieren möchte.

Für Hubert Reiners, der an der Schule als Koordinator für die Teilnahme an Wettbewerben arbeitet, kommt der Erfolg nicht von ungefähr. „Mit dem Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“, an dem ab dem 5. Schuljahr viele Schüler/-innen der SI teilnehmen, legen wir einen sehr guten Grundstein für den späteren Erwerb von Fremdsprachenzertifikaten. Hier verlieren unsere Schüler/-innen die Scheu, sich besonderen Herausforderungen zu stellen.“

Jüdisches Leben in Wassenberg – Ausstellungsvitrine

Nicht zuletzt aufgrund unseres Schulnamens bildet die Beschäftigung mit dem „Jüdischen Leben in Wassenberg“ an verschiedenen Stellen einen Schwerpunkt des Unterrichts. Hierbei können wir in Zukunft auf eine besondere Ausstellungsvitrine zurückgreifen, die der Arbeitskreis „Jüdisches Leben“, in dem wir mit dem Heimatverein der Stadt Wassenberg kooperieren. gestaltet hat. Zusammen mit dem Porträt von Betty Reis, das ihr Schicksal zusammenfassende Gedicht von Professor Heinrichs und dem Bild ihres Bruders Walter bildet die Vitrine eine kleine dauerhafte Ausstellung.

Die Übergabe der Vitrine fand im Rahmen einer kleinen Veranstaltung statt, die von unserem Schulchor unter Leitung von Musiklehrerin Claudia Taube mit passenden und gekonnt vorgetragenen Musikbeiträgen bereichert wurde. Das Publikum bildeten die Klassen 5.1 und 5.2 sowie Vertreter/-innen aus den übrigen Klassen des 5. Jahrgangs. Letztere wurden zu kleinen Reportern für ihre Klassen und konnten ihre Mitschüler/-innen über die bleibende Ausstellung informieren.

Nach einer eindruckvollen Einführung zur Geschichte der Gegenstände in der Vitrine durch unseren ehemaligen stellvertretenden Schulleiter Sepp Becker bewegte der Schülerbeitrag von Lara Sch. und Etienne I. zu Erinnerungskultur in Wassenberg, der auf ihrem Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2018/2019 „Inwieweit beeinflusste die Judenverfolgung des heutige Wassenberg?“ basierte.

Die örtliche Presse berichtete über die Veranstaltung:

Kurt Lehmkuhl in der Rheinischen Post vom 20.06.2019 unter der Schlagzeile „Erinnerungen an das jüdische Leben“.

Für die Heinsberger Zeitung schrieb Johannes Bindels in der Ausgabe vom 22.06.2019 unter der Schlagzeile „Fesselnde Exponate und Erläuterungen“. Bei ihm bedanken wir uns außerdem für das erste Bild in unserer Veranstaltungsgalerie.