Schoolcrafter 2026

Schoolcrafter: Aktionsstunden zur Berufsorientierung im 9. Jahrgang

An zwei Tagen (23. und 24. Juni 2026), stand der „Schoolcrafter“ mit einem betreuenden Team der Handwerkskammer Aachen auf unserem Schulhof. Alle Schüler:innen des 9. Jahrgangs durchliefen klassenweise verschiedene praktische Handwerksmodule und erhielten dabei spannende Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder des Handwerks.

Der Schoolcrafter ist ein mobiles Berufsorientierungsangebot der Handwerkskammer Aachen. In kleinen Teams lösten die Schüler:innen der einzelnen Klassen nacheinander praxisnahe Aufgaben aus den Bereichen Elektro-, Metall- oder Sanitärtechnik.. „Wir wollen das Handwerk nicht nur erklären, sondern erlebbar machen“, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Aachen, Marco Herwartz Ende 2024, als die Aktion erstmals startete. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, begleiteten erfahrene Ausbilder aus dem Handwerk die Arbeit und standen den Schüler:innen mit Rat und Tat zur Seite. Der Einsatz des Schoolcrafters dauerte pro Schulklasse rund 90 Minuten und war in mehrere Phasen gegliedert: Nach einer kurzen Einführung in das Thema Handwerk und die vielfältigen Karrierechancen der dualen Ausbildung ging es für die Schüler:innen schnell an die konkrete Arbeit. In Kleingruppen wurde geschraubt, verdrahtet, gesteckt und montiert. Dabei warteten praxisnahe Module aus verschiedenen Gewerken darauf, entdeckt zu werden: vom Aufbau eines Mini-Fließbands über das Verdrahten einer Wechselschaltung bis hin zur Montage einer Wasserleitung oder dem Zusammenbau einer begehbaren Metalltreppe. Zum Abschluss reflektierten die Klassen ihre Erfahrungen in einer Feedbackrunde und erhielten auf Wunsch weitere Infos zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen.

Heike Palms, Koordinatorin der Berufsberatung an unserer Schule, hatte den Besuch organisiert und zog ein sehr zufriedenes Fazit. „In unserem Bestreben, unseren Schüler:innen frühzeitige Erfahrungen in der Berufsorientierung zu vermitteln, stellt der Schoolcrafter eine sehr gute Ergänzung dar.“ Im Blick auf die Situation der Neuntklässler erklärt sie ergänzend: „Jeder hatte die Möglichkeit, gleich mehrere handwerkliche Berufsfelder zu erkunden, und erhielt wertvolle Anregungen für die jetzt bald anstehende Ausbildungsplatzsuche und Berufsfindung.“

Auch im nächsten Jahr soll der „Schulbastler“ wieder den Weg von Aachen nach Wassenberg antreten.

Heißer Sommer

Hitzefrei

Aufgrund der vorhergesagten heißen Wetterlage tritt in dieser Woche unsere Hitzefrei-Regelung in Kraft.

Von Montag bis Mittwoch, 22.06. – 24.06.26, endet der Unterricht für alle um 13.15 Uhr.
Es gilt die Pausenregelung wie freitags. Die Busse fahren im Anschluss wie montags bis donnerstags.
(Da die Buskapazitäten beschränkt sind, haben der 9. Jahrgang am Montag und der 10. Jahrgang am Dienstag jeweils eine Stunde länger Unterricht.)

Aufgrund der erwarteten extremen Temperaturen am Donnerstag und Freitag, 25.06. und 26.06.26, endet der Unterricht an diesen beiden Tagen für alle um 10.40 Uhr.
Das Stundenraster sieht folgendermaßen aus:

07.55 – 09.30 Uhr – 1./2. Stunde nach Plan
09.30 – 09.55 Uhr – Pause
09.55 – 10.40 Uhr – 3. Stunde nach Plan

Die Busse fahren im Anschluss um 10.50 Uhr wie montags bis donnerstags.
Die Buslinie 413 Richtung Wegberg steht unseren Schüler:innen aufgrund des verfrühten Unterrichtsschlusses am Donnerstag und Freitag nicht zur Verfügung. Sie fährt erst um 13.27 Uhr. Die Schüler:innen aus Wildenrath, Arsbeck, Klinkum, Wegberg müssen folgende Busverbindung nutzen:

10.44 Uhr – SB5 am ZOB Wassenberg
11.00 Uhr – WG1 ab Dahlheim Bahnhof (Umstieg)

Die WestVerkehr wird einen großen Gelenkbus für die SB5 zur Verfügung stellen und einen Anschluss in Dahlheim sicherstellen. Die betroffenen Schüler:innen dürfen den Unterricht frühzeitig verlassen, damit sie die SB5 um 10.44 Uhr auf jeden Fall bekommen.

Bonjour, FranceMobil! Ein besonderer Tag voller Sprache und Kultur

Am 9. Juni war das FranceMobil zu Gast an unserer Schule. Martin Schmitt, einer der jungen französischen Lektor:innen des Programms, gab uns spannende Einblicke in die französische Sprache und Kultur.

Zu Beginn erzählte er uns vom Konzept des FranceMobil: Jedes Jahr reisen zwölf junge Menschen aus Frankreich quer durch das Nachbarland Deutschland, um Schülerinnen und Schüler mit abwechslungsreichen Workshops für die französische Sprache und Kultur zu begeistern. Durch diesen internationalen Austausch lernen wir nicht nur mehr über die französische Sprache, sondern auch die Lebensweise unserer französischen Nachbarn besser kennenzulernen und Vorurteile abzubauen.

Anschließend starteten wir mit verschiedenen Spielen, bei denen wir unsere Französischkenntnisse in lockerer Atmosphäre einsetzen und trainieren konnten. So zum Beispiel mit dem Würfelspiel. Während Musik lief, wurde ein Würfel im Kreis weitergegeben. Sobald die Musik stoppte, musste die Person mit dem Würfel eine Aufgabe auf Französisch lösen. Je nach gewürfelter Zahl stellte man sich vor, sprach über Hobbys, Geschwister, gesprochene Sprachen oder Lieblingsfilme und -serien. Bei einer Sechs mussten sogar alle fünf Themen nacheinander beantwortet werden.

   

Danach wurden wir in zwei Teams eingeteilt und spielten ein Alphabet-Spiel. Zu jedem Buchstaben des Alphabets mussten möglichst schnell französische Wörter gefunden werden. Für jede richtige Vokabel gab es einen Punkt, für den Namen einer französischen Stadt sogar zwei Punkte. So entwickelte sich ein spannender Wettkampf zwischen den Teams.

Zum Abschluss hörten wir ein französisches Lied, in dem verschiedene Städte Frankreichs vorkamen. Immer wenn wir einen Städtenamen erkannten, mussten wir klatschen. Danach stellte Martin uns interessante Aussagen über Frankreich und seine Städte vor, bei denen wir entscheiden mussten, ob sie wahr oder falsch waren.

Der Besuch des FranceMobil war eine gelungene Abwechslung zum Unterricht. Auf spielerische Weise konnten wir unsere Französischkenntnisse anwenden, Neues über Frankreich erfahren und erleben, wie viel Spaß das Lernen einer Fremdsprache machen kann.

Tamara G. (9.2)

Ein Tag als Radioprofi – Die Klasse 8.6 zu Besuch beim WDR

Einige achten Klassen machten sich in diesem Schuljahr auf den Weg nach Köln, um einen spannenden Exklusiv-Tag beim WDR zu erleben. Ziel war die Medienwerkstatt im WDR STUDIO ZWEI, wo die Schülerinnen und Schüler selbst zu Radiomacher:innen oder Nachrichtenproduzent:innen werden konnten.

Die Reise der 8.6 begann morgens am Bahnhof in Erkelenz. Nach einem schnellen Umstieg in Rheydt – bei dem der Anschlusszug fast verpasst wurde – erreichte die Klasse schließlich den Kölner Hauptbahnhof. Dort fiel der erste Blick natürlich sofort auf den beeindruckenden Kölner Dom, der später auch Inspiration für einen der Radiobeiträge liefern sollte. Danach blieb noch genügend Zeit, um die Innenstadt zu erkunden, etwas zu essen oder shoppen zu gehen.

WDRAm Nachmittag traf sich die Klasse am WDR. Dort startete der dreieinhalbstündige Workshop in der Medienwerkstatt. Nach einer Einführung in die Welt des Radios lernten die Jugendlichen, wie eine Sendung entsteht. Anschließend planten und produzierten sie ihre eigene Radiosendung.

Besonders spannend war, dass jede und jeder einen eigenen „Job“ im Studio übernehmen durfte. Einige moderierten die Sendung, andere kümmerten sich um Technik, Texte, die Musikauswahl oder die Organisation der Beiträge. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitenden des WDR. Mit iPads, Mikrofonen und Karteikarten arbeiteten die Teams konzentriert zusammen und bereiteten ihre Beiträge vor. Neben dem Wetterbericht und den Staunachrichten, die in keiner Radiosendung fehlen dürfen, produzierten die Schülerinnen und Schüler eine Schalte zum Borussiapark nach dem Derbysieg, einen Beitrag über die Diskussion zu Eintrittspreisen in den Kölner Dom und spürten Foodtrends zum Fastenbrechen auf.

Nach einer kurzen Pause wurde es ernst: Die erste eigene WDR-Aufnahme begann. Natürlich lief nicht alles perfekt – manchmal wurde gelacht oder sich versprochen – doch die Arbeit im Studio machte allen großen Spaß und die Aufnahmeleitung, die auch aus zwei Schülerinnen der Klasse bestand, kriegte alles in den Griff. Am Ende funktionierte die Aufnahme erstaunlich gut und alle waren stolz auf ihre Ergebnisse.

Der Besuch beim WDR war für die Klasse 8.6 ein besonderes Erlebnis. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur hinter die Kulissen eines echten Studios schauen, sondern auch selbst ausprobieren, wie viel Arbeit, Teamgeist und Kreativität in einer Radiosendung steckt.

Biodiversität

1. Platz im Kreis Heinsberg! Kleine Taten für große Vielfalt: Wir setzen ein Zeichen für die Biodiversität

Am Freitag, 29. Mai 2026, erfolgte die feierliche Bekanntgabe der Sieger des Ideenwettbewerbs des Kreises Heinsberg 2026 an weiterführenden Schulen, der unter dem Jahresthema Biodiversität stand. Insgesamt acht Schulen reichten fundierte und kreative Konzepte ein, welche die Fachjury vor eine schwere Wahl stellten. Den 1. Platz und ein Preisgeld von 1.500 Euro sicherte sich die Betty-Reis-Gesamtschule. Ihr Konzept überzeugte auf ganzer Linie, da es neben der ökologischen Aufwertung eines Nutzgewässers die gesamte Schulgemeinschaft über tägliche Updates, interaktive Pausenspiele und Social-Media-Beiträge aktivierte.

Unser Bericht  vom März dazu:

Die Zeit vom 23. bis zum 27. Februar 2026 stand an der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg unter dem Motto „Woche der Biodiversität“. Organisiert wurde sie von unserem naturwissenschaftlichen Wahlpflichtkurs der 10. Klasse unter der Leitung von Frau Gilleßen.

Der Anlass dafür war ein Ideenwettbewerb des Kreises Heinsberg, an dem noch acht weitere Schulen teilnehmen. Der erste Platz kann 1500 €, der zweite 700 € und der dritte 500 € gewinnen. Wir fanden, dass das eine gute Möglichkeit sein kann, Geld für unsere Abschlussfeier zu sammeln und gleichzeitig den jüngeren Klassen etwas über Biodiversität beizubringen. Die Siegerehrung findet am 29.05.2026 im Kreisgymnasium Heinsberg statt.

Während der Woche haben wir in den unteren Klassen 5 bis 8 Unterrichtstunden zum Thema Artenvielfalt und Ökosystemvielfalt gehalten und erklärt, warum Biodiversität für unsere Umwelt so wichtig ist. Dabei ging es zum Beispiel darum, wie der Klimawandel, Müll oder Abholzung die Natur und viele Tierarten bedrohen.

Zudem gab es täglich Durchsagen mit spannenden Fakten und für die Pausen haben wir verschiedene Aktionen vorbereitet. Es gab Infotafeln, eine PowerPoint-Präsentation, eine Umfrage, Spiele und kleine Aufgaben, bei denen alle Schüler:innen ihr Wissen testen konnten, zum Beispiel über die genetische Vielfalt oder über Bestäuber, wie Bienen, die sehr wichtig für unsere Nahrungsmittel sind.

Zusätzlich gab es parallel eine Schüler:innengruppe, die eine Kooperation mit dem ASV Angelsportverein Petri Heil initiiert hat. Dadurch konnte das gelernte Wissen auch in die Tat umgesetzt werden. Dabei wurde ein Gewässer in Orsbeck umgestaltet, indem das Ufer neu bepflanzt und die Totholzzone erweitert wurden. Somit wurden neue Lebensräume für Vögel, Insekten und Fische geschaffen.

Insgesamt war die Woche eine gute Möglichkeit, mehr über Biodiversität zu lernen und andere Schüler:innen zu informieren, warum der Schutz der Natur wichtig ist. Denn wenn alle von uns kleine Taten leisten, können wir die große Vielfalt unserer Erde erhalten.

Biodiversität